Partikelgröße und -form

XRD für Nanomaterialien

Partikelgröße und -formDie physikalischen und chemischen Eigenschaften von Nanopartikeln und nanokristallinen Materialien werden stark von der Partikelgröße, -form und strukturellen Beanspruchung beeinflusst. Das schließt auch die Fließeigenschaften, Oberflächenbereiche, Kationen-Austauschkapazitäten, Löslichkeiten, Reflexionsvermögen etc. mit ein. Die Kristallitgröße wird mittels Verbreiterung eines bestimmten Signals im XRD-Beugungsmuster ermittelt, bei der eine spezifische planare Reflexion der Elementarzelle betrachtet wird. Dies steht im umgekehrten Verhältnis zur Halbwertsbreite ('full width at half maximum') eines individuellen Signals: je schmaler die Form des Signals, desto größer sind die Kristallite. Das hängt mit der Periodizität der individuellen Kristallitdomänen zusammen, welche die Streuung des Röntgenstrahls verstärken können und so große und schmale Signalformen bedingen. Sofern die Kristalle defektfrei und periodisch angeordnet sind, werden Röntgenstrahlen gleichmäßig gebeugt, sogar durch mehrere Probenschichten. Wenn die Kristalle wahllos und/oder wenig periodisch angeordnet sind, werden breitere Signalformen erhalten.

Systems

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Weltweit leistungsfähigstes θ/θ hochauflösendes Räntgendiffraktometer mit Diffraktionsarm auf gleicher Ebene
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Fortschrittliches , hochmodernes und hochauflösendes XRD-System mit Guidance Expertensystemsoftware