Einkristall-Röntgenbeugung

Dreidimensionale Strukturen kleiner Moleküle

Die Röntgenbeugung von Einkristallen ist die gebräuchlichste experimentelle Methode zur detailierten Strukturbestimmung eines Moleküls und erlaubt Präzisionsauflösungen von individuellen Atomen. Bei dieser Technik werden die Beugungsmuster von Röntgenstrahlen analysiert welche abhänging von der gleichmäßigen Anordnung von Molekülen in Einkristallen gebeugt werden. Viele Reinstoffe, von kleinen Molekülen bis über Organometallkomplexen, Proteinen und Poymeren, können unter bestimmten Umständen kristallisieren. Während des Kristallisationsprozesses nehmen die individuellen Moleküle eine von nur wenigen dreidimensionalen Orientierungen ein. Wenn ein monochromatischer Röntgenstrahl einen Einkristall durchdringt, wechselwirkt die Strahlung mit den Elektronen der Atome und führt so zu einem individuellen Bildmuster, das charakteristisch für die atomare Anordnung in den Molekülen ist. Mehrere Bildmuster werden mittels Flächenröntgendetektor aufgenommen, während der Kristall innerhalb des Röntgenstrahls rotiert wird. Dreidimensionale Molekularstrukturen werden mittels rechenintensiver Analysen mit einer bestimmten Menge von Bildmustern ermittelt.

Systeme

  XtaLAB mini
Das kompaktes System für Analysen kleiner Moleküle ermöglicht es jedem Synthesechemiker, routinemäßige und eigenständige Kristallanalysen durchzuführen
    XtaLAB PRO
Fortschrittlicher HPAD Detektor für kleine Moleküle ist verfügbar, gemeinsam mit unterschiedlichen Röntgenquellen und einem optionalen, robotischen Probenwechsler
    XtaLAB R-AXIS
Der fortschrittliche Röntgendetektor mit gewölbter Imaging-Plate (IP) liefert einen aussergewöhnlich guten Erfassungsrahmen im reziproken Raum.