Photovoltaik

Dicke, Zusammensetzung und Eigenschaften von Solarzellen

Die Photovoltaik (PV oer Solarzellen) wurde ursprünglich in den 60er Jahren zur Stromgewinnung für Satelliten in der Erdumlaufbahn entwickelt. Heutzutage wird diese Technologie hauptsächlich zur netzgekoppelten Stromgewinnung verwendet. Solarzellen werden typischerweise in Photovaltaik-Modulen eingesetzt und häufig mit mehreren Modulen verbunden. So wird eine gekoppelte Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung aus Lichtenergie gebildet. Der Begriff Photovoltaik beschreibt dabei den Betrieb einer Photodiode, bei der Elektrizität ausschließlich durch die Absorption von Lichtenergie gewonnen wird.

Das bei weitem gängigste Material zur Herstellung von Solarzellen ist kristallines Silizium. Cadmiumtellurid (CdTe), Kufperindiumgalliumselenid (CIGS) und amorphes Silizium (A-Si) sind drei Materialien, die als Dünnschichten häufig für Photovoltaikanlagen im Freien genutzt werden. Andere Materialien für Photovoltaikanlagen reichen von der Nutzung lichtabsorbierender Farbstoffe bis über organische Polymerstrukturen und Dünnschichten aus Silizium.

Die Röntgenfluorezenz (XRF) findet üblicherweise Verwendung als Prozesskontrollinstrument zur Messung der Dicke und Zusammensetzung von metallischen Dünnschichten. Die Röntgenbeugung (XRD) und die Röntgenreflektometrie (XRR) werden in der Forschung und Entwicklung zur physikalischen Charakterisierung von Schichteigenschaften, wie Rauheit, Dichte, Porosität und Kristallstruktur, verwendet.

Systeme

  Prozess FAB Messinstrument
In-line-Prozessinstrumente (XRF, XRD, und XRR)
    Lab XRD / SAXS
Von Phasenanalysen bis über Bestimmungen der Dicke von Dünnschichten und Molekularstrukturen
    Lab XRF
Dicke und elementare Zusammensetzung von Dünnschichten