Verarbeitung von Nickelerzen

Die Analyse von Nickelkonzentrat, Filterkuchen, Hochofen-Rohgestein und Hochofen-Schlacke wird veranschaulicht.

Hintergrund

Bei der Verarbeitung von Nickel werden für gewöhnlich lateritische oder sulfidische Erze zunächst zerkleinert und anschließend zu einem feinen Pulver zermahlen. Unter Zugabe von Wasser wird ein pumpfähiger Schlamm gebildet, der während der Schwimmaufbereitung zur Konzentrierung von Nickel mit Chemikalien versetzt wird. In der Schmelze wird das Konzentrat dann zur Bildung eines Nickelrohgesteins weiter verarbeitet, während Verunreinigungen als Abfallschlacke entfernt werden. Das Rohgestein, reich an Grundmetallen, wird sodann überführt und Extraktionsvorgänge führen zur Bildung eines abgetrennten Nickelstroms. Ein Kupferstrom wird ebenfalls gebildet, da lateritische oder sulfidische Erze oftmals auch reich an Kupfer sind. Die Nickel- und Kupferströme werden zur Vorbereitung elektrolytischer Prozesse weiter aufgereinigt und bilden so Anoden aus purem Nickel und Kupfer. Die gebildete Abfallschlacke aus dem Schmelzprozess wird zur Rückgewinnung von Grundmetallen und PGMs weiterverarbeitet. Die jeweilige Zusammensetzung der Schlacke kann dabei auch zur Überwachung der Brennöfen dienlich sein, indem Verschleißzeiten zur Verhinderung von Totalausfällen bestimmt werden können.

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