RoHS für schnelle Prüfverfahren

Im Folgenden werden die Messungen von Cr, Hg, Pb, Br und Cd in Polyethylen (PE) mittels schneller XRF Übersichtsmessungen und empirischer Methoden diskutiert.

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Hintergrund

Die Richtlinien zur Beschränkung gefährlicher Substanzen (RoHS) traten bereits vor einigen Jahren in Kraft und reglementieren die maximal zulässigen Konzentrationen von Cr, Hg, Pb, Br, Cd und Cl in verschiedenen Kunststoffprodukten. XRF wird sowohl in RoHS als auch in RoHS2 Protokollen als Werkzeug für schnelle Übersichtsmessungen angwandt, um bestimmen zu können, ob sich die Elemente Cr, Hg, Pb, Br und Cd (nach RoHS reglementiert; Cl ist auch eines der reglementierten Elementen, siehe hierzu auch Rigaku Anwendungsbeispiel #1169) in den Proben befinden. Bei den Protokollen für schnelle Übersichtsmessungen wird von den XRF-Instrumenten keine hohe Präzision abverlangt. Genau kontrollierte Schadstoffkonzentrationen und die Bereiche von Übersichtsmessungen können in geringen Mengen und nach RoHS und ähnlichen Richtlinien international voneinander abweichen. Ein typisches Schema für Übersichtsmessungen mittels XRF gemeinsam mit den maximal zulässigen Konzentrationen für Cr, Hg, Pb und Br von 1000 ppm und für Cd von 100 ppm werden nebenstehend aufgeführt. Falls ein Ergebnis nicht beweiskräftig genug sein sollte, können Proben mittels ICP-Messungen Vergleichsdaten über die elementare Zusammensetzung liefern.

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