Oxide in Elektroofenschlacke (EAFS)

Die Analyse von Eisen, Kalzium und Siliziumoxiden in Elektroofenschlacke (EAFS) wird für Screeningzwecke sowie für Qualitätskontrollen demonstriert.

Hintergrund

Die Stahlerzeugung mittels Elektrolichtbogenofen (EAF) erfordert typischerweise direktreduzierten Eisenschwamm oder Eisen- und Stahlschrott als Rohmaterialien. Im Elektrolichtbogenofen wird zur Entfernung von Silikaten und Phosphor zusätzlich Kalk (i.e. Kalziumoxid) beigesetzt. In Gegenwart von Sauerstoff befinden sich die eisenhaltigen Werkstoffe in Schmelze während die übrigen Materialien in ihre Oxide überführt werden. Die Beiprodukte der Elektroofenschlacke, auch EAFS genannt, beinhalten relativ konstante Oxidgehalte sowie unterschiedliche Eisen-, Kalzium- und Siliziumoxidanteile. Die Überwachung des FeO-Gehaltes zeigt die Effizienz dieses Prozesses auf, während die Beobachtung des Verhältnisses von CaO zu SiO₂ Informationen zur Basizität der Schlacke liefert. Die Schlacke wird im Anschluss daran entweder gesammelt, zur Rückverwendung in der Stahlerzeugung wiederaufbereitet oder als Aggregate weiterverkauft. Der hohe Anteil an Eisen und Silikaten sowie die Härte von Elektroofenschlacke machen diese unbrauchbar als Rohmaterialen für die Zementproduktion, jedoch eignen sie sich hervorragend als Aggregate in Asphalt oder als Werkstoffe im Baugewerbe.

Fordern Sie diesen Bericht als PDF-Kopie an.


Rigaku bietet Ihnen das neue NEX QC+ EDXRF Analysegerät für anspruchsvollere Anwendungen von Elementaranalysen oder für Situationen, in denen die Analysezeit oder die Probendurchsatzleistung entscheidend sind. Mit Hilfe von Detektortechnologie der nächsten Generation auf Siliziumbasis wird am NEX QC+ eine deutlich verbesserte Auflösung der Elementsignale und Zählstatistiken erreicht. Dadurch können überlegene Kalibrierungen und Messpräzisionen selbst für schwierigste Messungen erlangt werden. Read more...