Analyse von Silikatgestein mittels Fusionsmethode

Dieses Anwendungsbeispiel veranschaulicht Methoden zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Silikatgestein mittels XRF.

Hintergrund

Geochemische Datensätze für Silikatgestein sind für die moderne Gesteinskunde von elementarer Bedeutung. Konzentrationen von Haupt- und Spurenelementen in vulkanischen Gesteinsproben bieten eine Vielzahl von Informationen über die Gesteinsgeschichte, wie Eruption oder Gesteinserstarrung, Magmaaustritt, Magmaentstehung und Quellmaterialien, sowie über die petrochemische Klassifizierung.

Die Röntgenfluoreszenzspektroskopie für die Analyse von Silikatgestein wurde in den letzten Jahrzehnten entwickelt. Die XRF-Technik wird derzeit als standardmäßig angewandte Analysemethode zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Hauptelementen in Silikatgesteinen genutzt.

Gesteinsanalysen, die eine hohe Präzision erfordern, benötigen darüberhinaus die Fusionsmethode zur Eliminierung von Probenheterogenitätseffekten, wie Korngröße und mineralogische Effekte durch gesteinsformende Mineralien. Die konventionelle Fusionsmethode wird hauptsächlich für die Bestimmung von Hauptelementen in Silikatgesteinen genutzt, da Flux-Abschwächungen die Empfindlichkeit gegenüber Spurenelementen deutlich reduzieren. Daher wird die Pulverpressmethode für die Analyse von Spurenelementen genutzt. Weil es nicht effizient und zudem zeitaufwändig ist, zwei Zubereitungsmethoden für eine Probenanalyse durchzuführen, wurde die Fusionsmethode für geringe Verdünnungen entwickelt. Die Fusions-Bead-Technologie für geringe Verdünnungen ist eine Methode zur Verbesserung der Empfindlichkeit von Spurenelementen und ermöglicht zudem die präzise und zuverlässige Konzentrationsbestimmung von Spurenelementen sowie die Bestimmung von Hauptelementen mittels XRF.

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